Das spricht dafür
- du hast einen abruffesten, sozialen und badefreudigen Hund
- dein Hund liebt lange Runden von ein bis eineinhalb Stunden
- du suchst Schatten im Sommer und Ausweichen statt Enge
- dir ist ruhiger als am Grunewaldsee wichtig
Spandau · Offenes Freilaufgebiet
Auf der Halbinsel Pichelswerder zwischen Stößensee und Havel liegt ein offizielles Wald-Auslaufgebiet von rund 40 Hektar. Oben führen hügelige Schnüffelpfade zu einem Aussichtsplateau, unten wartet Sandufer mit Blick bis Gatow.
| Bezirk | Spandau |
|---|---|
| Lage | Halbinsel Pichelswerder, Siemenswerderweg und Heerstraße |
| Zaun | offen, nicht eingezäunt |
| Größe | rund 40 Hektar Wald und Ufer |
| Boden | Waldboden, Wiesen und Sandstrand, hügelig |
| Wasser | Baden geduldet, Trinkwasser selbst mitbringen |
| Vor Ort | Bänke, Imbiss, Mülleimer, keine Beutel |
| Beachten | außen Leine, Rettungsstation tabu, rutschige Treppen |
Die Stärke ist die Kombination aus schattigem Wald, langen Runden und Sandzugang ins Fließwasser – deutlich ruhiger als der Grunewald. Eng wird es bei der völligen Offenheit ohne Zaun und Licht: nur etwas für abrufsichere Hunde mit voller Ausrüstung.
Hundewald mit Strand auf der Halbinsel, weitläufig, hügelig und ganz ohne Zaun.
Das Gebiet ist nicht eingezäunt – nur die Station der Wasserrettung ist umzäunt und für Hunde tabu. Mit rund 40 Hektar ist es riesig: Wald, Wiesen, schmale Pfade, Unterholz und Sandstrand, dazu spürbare Hügel, die bei der Kondition mitzudenken sind. Der Boden wechselt zwischen Waldboden, Wiesen und Sand, nach Regen sind Treppen und Wege rutschig. Einen eigenen Bereich für kleine Hunde gibt es nicht; Richtung Heerstraße, Steilhang und Schiffsrinne gehören unsichere Hunde an Leine oder Schleppleine.
Trinkwasser gibt es keines – Flasche und Schüssel gehören fest in den Rucksack. Baden ist mit Rücksicht auf Badegäste geduldet: flacher Einstieg an der Südspitze, daneben schnell abfallende Stellen; Seewasser ersetzt kein Trinkwasser. Schatten gibt es im Wald reichlich, am Strand wenig, Licht gibt es keines – abends gehören Lampe und früher Aufbruch dazu. Bänke, Baumstämme und eine Plateau-Bank mit Blick laden zur Pause ein, einen Regenunterstand oder Geräte gibt es nicht. Mülleimer stehen entlang Wegen und Strand, Beutelspender fehlen – eigene Beutel einpacken und alles wieder mitnehmen.
Andere Besucher loben Wald, Weite und Wasser, kritisieren aber die fehlende Einzäunung und den vollen Strand zu Hochzeiten.
Der Zaun ist das eine, der Alltag auf dem Platz das andere – ehrlich abgewogen.
Anfahrt und was sich danach anbietet.
Die Anbindung läuft am einfachsten über den Bus M49 bis Pichelswerder an der Ecke Heerstraße und Siemenswerderweg, alternativ X34 und X49 bis Alt-Pichelsdorf und von dort über Treppe und Uferweg ins Gebiet. Mit dem Auto liegen Parkflächen an der Einmündung Heerstraße und Siemenswerderweg beim Imbiss sowie am Brandensteinweg – an Sommerwochenenden früh anreisen, die Plätze sind knapp. Der Besuch verbindet sich gut mit einer Pause an Plateau und Imbiss; die Tiefwerder Wiesen danach nur mit Leine, die Station der Wasserrettung bleibt tabu.
Die Karte zeigt den recherchierten Standort. Google Maps berechnet die Verbindung ab deinem Startpunkt.
Kartenposition aus der Recherche: 52.5050122, 13.1951341. Maps-Eintrag öffnen.
Unterm Strich ist Pichelswerder die vielseitigste Sommerrunde in Spandau für eingespielte Teams mit Rückruf und Respekt vor Badegästen. Früh oder unter der Woche kommen, an vollen Wochenenden in den oberen Wald statt an die Spitze ausweichen – und die Schilder ernst nehmen.
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